Als Anfang September klar wurde, daß die kroatischen MiG-21 am Perešin-Gedenken in Gornja Stubica am 15. des Monats nicht mehr teilnehmen würden, erschien ein Tag der offenen Tür in Graf Ignatiewo auf der Tagesordnung. Natürlich würde dort auch keine MiG-21 mehr fliegen, aber beim letzten Ereignis dieser Art zwei Jahre zuvor standen zwei Maschinen im Static Display. Da bei der Veranstaltung zudem 20 Jahre Bulgarien in der NATO und 35 Jahre MiG-29 in Bulgarien gefeiert werden sollte, standen die Chancen gut, daß - wie zwei Jahre zuvor - Präsident und Ex-Kommandeur Rumen Radew teilnimmt, was dem Autor die Gelegenheit bieten würde, ihm auch zweite Auflage seines Buchs mit dem Titelbild vom Air-to-Air-Shooting 2015 zu überreichen. Also fuhr der Autor nach einem Vortrag beim Freundeskreis der Luftwaffe in Dresden zum Münchner Flughafen, um von dort nach Sofia fliegen und dann weiter nach Plowdiw zu fahren.
Bei der Übernahme des Mietwagens in Sofia kam die Hiobsbotschaft: L-39 beim Training abgestürzt, beide Piloten tot und Veranstaltung abgesagt. Rumen Radew war übrigens bereits am Vortag der Veranstaltung vor Ort gewesen, in einer amerikanischen F-16 mitgeflogen und wollte am Folgetag tatsächlich dabeisein. Damit verstrich die wahrscheinlich letzte Gelegenheit zu einem Treffen während seiner Amtszeit und dem Autor blieb nur ein Besuch im bereits vorher vielfach besuchten Museum im Krumowo, bevor er sich auf den mehrfach verspäteten Rückweg mit einer auf Billig-Airline-Niveau angekommenen Lufthansa machte.
Der nachfolgende Bildbericht beschränkt sich auf die Exponate zur MiG-21.



















