|
(Text und Fotos: Autor) Zwei Mal in rund 30 Jahren hingen meine Reisen in Sachen Luftfahrt wirklich am seidenen Faden. Und jedes Mal war es natürlich eine ganz besondere Reise. Mein Besuch der Nigerian Air Force Expo in Kaduna im Jahre 2010 drohte zunächst an der fehlenden Gelbfieberimpfung zu scheitern, die ich mir erst im letzten Moment während einer Geschäftsreise "verpassen" lassen konnte. Dann verzögerte der Tod des Präsidenten die Ausstellung des Visums, so daß ich drei Tage vor der Abreise persönlich nach Berlin fuhr, um mein Visum aus einem Berg von nicht verschickten Sendungen auszugraben. Und dann sorgte ein Vulkan namens "Eyjafjallajökull" dafür, daß alle Buchungsplattformen überlastet waren, so daß ich mein Ticket erst am Vorabend meiner Reise, acht Stunden vor der geplanten Abfahrt, endlich in den Händen hielt. Bei der Reise zu meinem einzigen Air-to-Air-Shooting mit MiG-21 im Jahre 2015 in Bulgarien bauten sich alle Hindernisse - eine gesperrte Autobahn, eine völlig überlastete Ausweichstrecke und volle Parkplätze - erst bei der Anreise und unmittelbar nacheinander auf und sorgten dafür, daß ich mein Flugzeug nur durch einen Sprint über das Vorfeld erreichen konnte. In beiden Fällen war der Streß gewaltig und doch sind beide kein Vergleich mit dem, was mich auf meiner Reise zum indischen MiG-21-Abschied in Chandigarh erwarten sollte. Nun ist Indien ohnehin kein einfaches Reiseland, wenn mehr als eine touristische Pauschalreise geplant ist. Meine Versuche, einen Besuch einer indischen MiG-21-Basis zu organisieren, waren rund 25 Jahre lang stets gescheitert - ein Besuch auf der Aero India 2003 in Bangalore war mein erster und einziger Kontakt mit den MiG-21 der IAF. Daß es so kam, lag oft an der Ablehnung der indischen Seite, zumeist aber schlicht daran, daß meine Anfragen unbeantwortet blieben. Wie ich jetzt gelernt habe, lag es wohl auch daran, daß ich zu früh aufgegeben habe. Diesmal sollte alles anders sein. Als Ende Juli 2025 die indische Presse davon berichtete, daß der lang geplante Abschied von der MiG-21 im September in Chandigarh stattfinden sollte, war klar: ich muß dabei sein. Eine weitere Chance würde es nicht geben und außerdem flogen in Europa mittlerweile auch keine MiG-21 mehr, so daß auch sonst keine alternativen Reiseziele zu klassischen mehr verfügbar waren. Fliegende MiG-21 sehen zu wollen, bedeutete ab sofort, Europa zu verlassen. Alle anderen geplanten oder zumindest angedachten Aktivitäten mußten dahinter zurückstehen. Während der Besuch in Radom noch dem tödlichen Absturz der F-16 zum Opfer gefallen war, waren alle anderen Termine, egal ob die Airshows in Sanicole, Ostrava oder Malta, der Su-22-Abschied in Miroslaviec, Parade und Messe in Belgrad oder die bisher unerreichbare Veranstaltung im chinesischen Changchun, plötzlich nicht mehr wichtig. Bereits im Vorjahr hatte ich parallel über die deutsche Botschaft in Indien und den indischen Militärattaché in Berlin nochmals einen Besuch einer Basis angefragt, aber wieder eine Ablehnung erhalten. Angesichts der nun eingetretenen "Zwangslage" kontaktierte ich beide Stellen erneut. Während ich von Seiten des Militärattachéstabs in Neu Delhi abschlägig beschieden wurde (und das, obwohl sich der deutsche Militärattaché in Zagreb, Oberstleutnant Weber, der schon meinen Abschiedsbesuch in Zagreb-Pleso möglich gemacht hatte, bei seinen Kollegen ausdrücklich für mich eingesetzt hatte), zeigte sich der indische Defence Advisor, so der offizielle Titel, Brigadegeneral AP Singh, gewillt, mich auch diesmal zu unterstützen. Seiner Hilfe sollte, wie noch zu sehen sein wird, entscheidende Bedeutung zukommen. Zunächst hatte ich mich aber entschlossen, auf allen Kanälen anzufragen, um am Schluß vielleicht doch nicht in irgendeiner Amtsstube zu scheitern. Das Problem war nur, daß sich auf keinem meiner PCs die Websites von Indian Air Force und indischem Verteidigungsministerium öffnen ließen, um dort die entsprechenden Kontaktadressen herauszufinden. Glücklicherweise ließ sich das eine oder andere aus den Suchergebnissen herausfinden und auch die frühere Korrespondenz lieferte mögliche Kontaktstellen - unklar war nur, ob diese Informationen auch aktuell waren. Jedenfalls sendete ich Anfang August zahlreiche E-Mails in alle Richtungen, mit Referenzen und einer detaillierten Schilderung meines Hintergrunds und meiner Intention. Das Ergebnis: Funkstille. Zeit also für die nächste Stufe: Social Media. Bei LinkedIn ging ich auf die Suche nach hochrangigen aktuellen oder früheren IAF-Offizieren, darunter ein leibhaftiger Air Marshal und früherer Defence Advisor. Und tatsächlich waren er und einige seiner Kollegen bereit, mich zu unterstützen, leiteten meine Anfrage weiter und fragten nach. Am Schluß kristallisierte sich aber immer wieder heraus, daß die Pressestelle der IAF der Dreh- und Angelpunkt ist. Dahin hatte ich geschrieben, aber - wieder einmal - keine Antwort bekommen. Noch war ich mit meinem Latein nicht ganz am Ende, schließlich hatte ich dank zahlreicher Publikationen ja auch noch eine Menge Kontakte zu Leuten außerhalb der offiziellen Strukturen, die ihrerseits vielfältig vernetzt sind (und fragte mich an dieser Stelle gleich, warum ich diese Kontakte nicht schon früher auch zur Anbahnung meiner Reisen benutzt hatte). Zu den Angesprochenen zählte auch Tom Cooper, Experte für das Luftkriegsgeschehen im Nahen Osten und aktuell auch einer meiner Series Editors für die beiden Bände zu den chinesischen MiG-21-Exportversionen, die gerade bei Helion & Company in Großbritannien erschienen sind. Und er lieferte über sein vielfältiges Netzwerk die entscheidende Information - die Telefonnummer des Presseoffiziers der IAF, Wing Commander Jaideep Singh. Und tatsächlich kam auf die entsprechenden Anfrage über diesen Kanal auch gleich eine Rückmeldung, einschließlich der Bestätigung, daß mein Schreiben eingegangen sei. Ab diesem Moment wird die Erinnerung etwas schwammig, denn das entsprechende Protokoll, mein WhatsApp-Verlauf der letzten Monate, ist einem Gerätewechsel zum Opfer gefallen. Genau die entscheidenden Dialoge fehlen jetzt. Jedenfalls wurde aber im Austausch mit Wg Cdr Singh klar: ein Journalistenvisum ist die Voraussetzung für die Teilnahme. Schon vor Jahren hätte ich eines für den Besuch der Medientage der Aero India benötigt, war aber an den Voraussetzungen gescheitert und hatte mich vor Ort dann irgendwie durchgemogelt. Diesmal war das keine Option, die Gefahr des endgültigen Scheitern war einfach zu groß. Die erste Recherche in Sachen Journalistenvisum verlief ernüchternd: zur Beantragung war - anders als beim E-Visum - für Journalisten die persönliche Fürsprache bei der von der indischen Botschaft beauftragten Firma notwendig - mindestens 300 Kilometer von meinem Wohnort entfernt und im Falle der nächstgelegenen Berliner Geschäftsstelle auch auf zwei Wochen im Voraus ausgebucht. Und der Termin rückte immer näher. Zwar war er im Vorfeld um eine Woche vom 19. auf den 26. September verschoben worden, aber wir schrieben mittlerweile Anfang September und es war ja noch viel mehr zu organisieren. Noch problematischer als die Terminsituation erwies sich die Tatsache, daß zu den Voraussetzungen für ein Journalistenvisum ein gültiger Journalistenausweis gehört, den ich als Hobby-Autor natürlich nicht besitze. Dennoch habe ich schon einmal einen Termin beim Visumdienstleister in München (da gab es kurzfristig freie Termine) gebucht und auch die Gebühren überwiesen, um dann einzusehen, daß das Unterfangen so zum Scheitern verurteilt ist. Angesichts der klaren Bedingungen und der strikten Vorschriften in Indien würde jede fehlende Voraussetzung zum KO-Kriterium werden. An dieser Stelle kam wieder der Defense Advisor ins Spiel, der zuvor schon die Ablehnung aus Neu Delhi signalisiert hatte. Auf meine telefonische Nachfrage erklärte er sich freundlicherweise bereit herauszufinden, wie ich dennoch zum benötigen Visum kommen könne und versprach, mich bei der Beantragung zu unterstützen. Und tatsächlich - einige Stunden später kam aus Berlin die Nachricht, daß ich Journalistenvisum bekommen könne. Ich müßte dazu aber persönlich in Berlin beim Militärattachéstab vorsprechen und meine Unterlagen einreichen. Im Falle von Nigeria war ich nach Berlin gefahren, um das Visum zu holen, warum sollte ich für Indien dann nicht zur Beantragung hinfahren? Bereit, mich am nächsten Tag auf den Weg zu machen, beantworte ich die E-Mail dahingehend, daß ich nach entsprechender Bestätigung am nächsten Tag gegen Mittag in Berlin sein könnte. Die Bestätigung blieb aber aus und auch telefonisch war niemand zu erreichen, um den weiteren Fortgang zu klären. Und das sollte die nächsten Tage auch so bleiben. Erschwerend kam hinzu, daß ich bis einschließlich Mittwoch der Folgewoche geschäftlich in München sein würde, ohne Möglichkeit, in dieser Zeit nach Berlin zu kommen. Nächste Gelegenheit für diese Reise wäre der 11. September, nur noch gut zwei Wochen vor dem Termin und nur noch anderthalb Wochen vor der geplanten Abreise. In jeder freien Minute meiner Geschäftsreise versuchte ich den Defense Advisor oder seinen Stab zu erreichen, ohne Erfolg. Erst am 10. September hatte ich dann endlich den Assistenten am Telefon - der Attaché war auf Dienstreise - und noch am Abend des gleichen Tages kam die Bestätigung, daß ich am nächsten Morgen zwecks Visumsbeantragung in der Berlin vorsprechen könne. Also abends zurück aus München und am nächsten Morgen gleich nach Berlin. Die Anreise verläuft problemlos, ebenso der Empfang in der Botschaft. Als aber der Assistent des Attachés nach ca. einer halben Stunde aus der Visa-Abteilung zurückkehrt, hält er nicht das erhoffte Visum in der Hand, sondern nur meine Unterlagen und teilt mir mit, daß die Beantragung mindestens drei Arbeitstage dauern würde. Entsprechend frustriert mache ich mich auf den Heimweg, schließlich wird es jetzt immer unwahrscheinlicher, daß mein Visum rechtzeitig vorliegt. Die Stimmung sinkt weiter, als ein Anruf am folgenden Montag ergibt, daß das Visum immer noch nicht vorliegt. Jetzt ist es nur noch eine Woche bis zum geplanten Abflug. Und die Stimmung sinkt ins bodenlose, als ich aus Indien erfahre, daß zusätzlich zum Visum noch ein NOC, eine non objection confirmation (Unbedenklichkeitsbestätigung) der Botschaft benötigt wird. Davon habe ich überhaupt noch nie gehört und demzufolge auch keine Idee, wie ich dazu kommen könnte. Am Dienstag, der auch mein Geburtstag ist, kommt die erlösende Nachricht: das Visum ist fertig und abholbereit. Allerdings weiß der Mitarbeiter auf Nachfrage nichts vom NOC. Also rufe ich nochmals Brigadegeneral AP Singh an, der mir zusichert, daß, wenn ich morgen nach Berlin komme, auch dieses Dokument abholbereit auf seinem Schreibtisch liegt. Die Abholung gestaltet sich erneut ereignislos. Nach sechs Stunde Fahrt und einer halben Stunde in der Botschaft bin ich zum ersten Mal wirklich hoffnungsfroh und gehe gleich daran, die Flüge zu buchen und das Hotel. Schon vor meiner Abreise aus Berlin habe ich Fotos von Visum und NOC an den Presseoffizier nach Delhi geschickt. Unmittelbar nach Rückkehr sende ich sie auch noch per E-Mail und erhalte eine Empfangsbestätigung. Das Wochenende ist mit Vorbereitungen angefüllt und am Montag packe ich meine Sachen, um am Nachmittag nach Frankfurt zu fahren und von da aus nach Delhi zu starten. Ich informiere den IAF-Presseoffizier, daß ich mich auf dem Weg machen will und er antwortet, ich solle doch warten, bis die clearance vorliege. Unruhig schaue ich immer wieder auf mein Handy in der Erwartung einer Rückmeldung aus Delhi. Als sie dann kommt, bin ich fassungslos. Es gebe ein Problem mit meinem Visum. Da steht nämlich drauf "Not valid for prohibited / restricted and cantonment areas" und das würde meinen Zugang zum Flugplatz verhindern. Gesehen hatte ich den Text, mir allerdings keine Gedanken darum gemacht, schließlich war das Visum ja genau für einen bestimmten Zweck ausgestellt worden. Meine Stimmung schwankt zwischen Wut und Verzweiflung. Ich sende eine Nachricht an Brigadegeneral Singh und er antwortet umgehend, daß er sich kümmern werde. Er ruft auch in Indien an und versucht den ganzen Vormittag lang, die Dinge glattzuziehen, leider vergeblich. Ich bräuchte ein neues Visum, das ich auch sofort erhalten könnte, müßte aber vor der Reise nach Frankfurt nochmals nach Berlin kommen. Selbst wenn ich wollte, wäre das zeitlich unmöglich. Der Flug ist nicht umbuchbar und außerdem käme ich zu spät, um das Training am Mittwoch zu sehen. Wie ich nämlich zwischenzeitlich aus der indischen Presse erfahren habe, wird zwei Tage vor dem eigentlichen Ereignis eine Generalprobe durchgeführt. Und natürlich will ich dabeisein. Auf meine Nachfrage nach Indien, was ich tun könnte, um die Sache doch noch zum Erfolg zu bringen, kommt die lakonische Antwort: nichts. Ich könne nur auf die clearance warten, was aber heißt, es besteht noch Hoffnung. So mache ich mich auf den Weg, im strömenden Regen und in banger Erwartung. Bei Eisenach kommt die erlösende Nachricht "You are cleared". Gleichzeitig reißt der Himmel auf und über der Wartburg scheint die Sonne durch die Wolken. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und tatsächlich verläuft die Fahrt nach Frankfurt ereignislos und zügig. Der reservierte Parkplatz ist schnell gefunden, wenige Minuten später bringt mich der Shuttlebus zum Terminal. Einchecken und Sicherheitskontrollen sind so schnell erledigt, wie ich das noch nie in Frankfurt erlebt habe. Zwar ist dadurch die Wartezeit länger, aber auch der Streß viel geringer. Das Streßlevel steigt wieder, als ich sehe, daß eine Boeing 787 von Air India am Finger andockt, schließlich liegt der verhängnisvolle Absturz einer solchen Maschine in Ahmedabad erst gut drei Monate zurück. Aber da sie es ja von Delhi hierher geschafft hat, wird es schon gutgehen. Es geht gut. Der Flug verläuft nicht zuletzt dank unerwarteter Beinfreiheit recht entspannt. Paßkontrolle und Gepäckabholung und erneutes Einchecken ziehen sich zwar in die Länge, aber auch hier bleibt genügend Zeit bis zum Abheben für den 230-Kilometer-Hüpfer nach Chandigarh. Warum ich diese lächerlich kurze Strecke fliege und mich nicht für ein vergleichsweise billiges Taxi entscheide: weil ich den indischen Straßenverkehr von zwei vorangegangenen Reisen kenne und das Risiko minimieren will. Meinen Mitreisenden geht es wohl genauso, jedenfalls ist die Maschine gut gefüllt, von Business Class bis Economy. Beim Landeanflug auf Chandigarh halte ich Ausschau nach den beiden MiG-21 mit der indischen Flagge am ganzen Seitenleitwerk, die zwischenzeitlich dorthin überführt wurden - vergeblich. Ich sehe die Tribünen für die Veranstaltung und die in Chandigarh stationierten Transportflugzeuge und -hubschrauber - C-17, Il-76, Chinook - aber keine MiG. Das Rätsel sollte sich dann am nächsten Tag lösen. Die MiGs - es sind zehn statt der vermuteten zwei - stehen im Shelter-Bereich auf der anderen Seite der Bahn. Beim Verlassen des Flugzeugs - wir steigen über eine Gangway aus und laufen über das Vorfeld - trifft mich die Hitze wie ein Hammer. 35°C und extreme Luftfeuchte herrschen hier - ein Schock nach den eher kühlen Temperaturen zu Hause. Das Gepäck ist (weitgehend) wohlbehalten angekommen, ein Taxi ist schnell gefunden und die Fahrt zum Hotel durch den alltäglichen Stau gestaltet sich dank Klimaanlage im koreanischen Kleinwagen erträglich. Das Hotel ist annehmbar, das abendliche Essen köstlich und opulent (so wird es die nächsten vier Tage weitergehen ?). Aber alles das ist nicht so wichtig wie die Frage, ob es mir am nächsten Tag gelingen wird, etwas von der Generalprobe mitzubekommen und idealerweise zu fotografieren (natürlich hätte ich gern offiziell am Training teilgenommen und die Gelegenheit genutzt, ohne Protokoll und damit sicher mit mehr Bewegungsfreiheit den Ablauf zu erleben, aber da ich vorher nichts vom Training wußte, hatte ich die Teilnahme auch nicht beantragt und meine nachträgliche Nachfrage wurde abschlägig beschieden). Am nächsten Tag mache ich mich so zeitig auf den Weg, daß ich zwei Stunden vor dem angekündigten Beginn am Flughafen bin, um das Terrain zu sondieren und nach möglichen Fotostandorten Ausschau zu halten. Der Start ist nicht sehr erfolgversprechend. Der Zutritt zum Terminal wird mir verwehrt, da ich kein gültiges Ticket habe. Gleichzeitig wird mein Paß verlangt und als ich den aus dem Rucksack hole, gibt der Reißverschluß den Geist auf. Ab da kann ich den Rucksack nicht mehr richtig verschließen und meine Kamera schaut oben heraus. Zumindest kann ich aber auf der Abflugebene draußen vorm Gebäude entlanglaufen und da sehe ich sie - sieben MiG-21 mit leuchtenden rot-weiß-grünen Seitenleitwerken. Eigentlich wäre die Abflugebene der ideale Standort zum Fotografieren. Aber es gibt keine Chance, das unbeobachtet zu tun. überall uniformierte Sicherheitskräfte, die mich ohnehin schon neugierig anstarren, da außer mir kaum Ausländer unterwegs sind. Hinzu kommen Massen von Flughafenangestellten, wie offensichtlich auch viel Zeit haben, sich außerhalb ihrer Büros aufzuhalten und natürlich auch die Passagiere, die immer wieder ins Gebäude strömen. Im Vorfeld hatte ich mir mögliche Standplätze in der Umgebung angeschaut, nicht zuletzt auf der Website von Scramble, dem niederländischen Luftfahrtmagazin, wo es zu Chandigarh einen ausführlichen Führer gibt. Aber offensichtlich hatten sich die holländischen Kollegen ein Auto gemietet, was ich wegen des völlig chaotischen indischen Verkehrs von vorherein ausgeschlossen hatte. Jedenfalls sind die beschriebenen Plätze wegen der Hitze und der Tatsache, daß Fußgänger im indischen Verkehr irgendwie nicht vorgesehen sind, völlig unerreichbar. Es bleibt also nur ein Ort in der Nähe. Auf der Ankunftsebene kann ich aber keinen Schritt gehen, ohne irgendwie angesprochen zu werden, ob ich ein Taxi brauche oder was ich hier wolle. Ich muß also erst einmal Abstand gewinnen und umkreise den An- und Abfahrtsbereich sowie die Parkplätze. Mangels Fußwegen und entsprechender Rücksichtnahme seitens der Fahrzeuglenker ist auch das beschwerlich und nicht ganz ungefährlich. Ein einziger Bereich neben der Abfahrtsrampe kommt überhaupt als möglicher Fotospot in Frage. Hier ist die Sicht einigermaßen frei und auch Uniformierte sind nicht in Sicht, zumindest nicht in unmittelbarer Nähe. Aber nur ca. 100 Meter weiter hat sich ein militärisches Empfangskomitee unter Fahnen aufgereiht, das offensichtlich hochrangige Besucher erwartet. Außerdem ist hier eine Baustelle und Bauarbeiter sitzen in ihren Fahrzeugen und beäugen mich mißtrauisch. Also gehe ich weiter, vom Flughafen weg, folge einer Straße, die zwischen Gebäuden hindurch führt. Ich bin noch keine hundert Meter gelaufen, da knattert neben mir ein Motorrad und der Fahrer in Tarnuniform fragt mich, wohin ich wolle. Ich antworte (fast) wahrheitsgemäß, daß ich nur ein wenig herumlaufen würde, werde aber nachdrücklich beschieden, zum Flughafen zurückzukehren. Noch weiter einen geeigneten Platz zu suchen, ist also keine Option. Es läuft auf hit and run hinaus. Um möglichst wenig aufzufallen, gehe ich zum Terminal zurück, setze mich auf eine Bank und warte. Als der angekündigte Starttermin heran ist, mache ich mich nochmals auf den Weg zur Abflugebene, um zu schauen, ob die MiGs schon angelassen haben. Ein Fehler, denn oben angekommen, sehe ich, daß die Standplätze leer sind und im gleichen Moment höre ich den Nachbrenner startender Maschinen. Zügig, aber ohne zu rennen, gehe ich zum meinem Sitzplatz zurück und sehe zwei MiG-21 Bison abheben. Jetzt gilt es also. Ich mache mich wieder auf den Weg zur freien Fläche und laufe direkt auf einen uniformierten Wachposten zu, der eines der Gebäude am Flughafen sichert. Also biege ich Richtung der Parkplätze ab - da sind ja immer Menschen, so daß ein einzelner nicht auffällt - und gehe von dort aus unter einer Unterführung Richtung meines Zielorts. Das Empfangskomitee ist verschwunden, die Bauarbeiter arbeiten jetzt woanders, das ist doch schon einmal etwas. Ich lehne mich an einen Baum und vergewissere mich, daß mich der Wachposten von eben nicht sehen kann. Jetzt heißt es warten und hoffen, daß mich niemand sieht. Ein paar Autos fahren vorbei, weitere Motorräder mit Uniformierten, aber keiner nimmt von mir Notiz. Ich bereite die Kamera vor und starre an den Himmel. Da kommen drei MiGs angeschossen. Die Kamera aus dem Rucksack ziehen und draufhalten ist eins. Ich schieße Dauerfeuer, sehe, daß sich eine Maschine aus der Formation löst, mehr aber auch nicht. Ich packe die Kamera schnellstmöglich wieder weg und habe keine Ahnung, ob ich überhaupt vernünftige Bilder gemacht habe. Soll ich noch auf einen weiteren Anflug warten und riskieren, daß ich doch noch entdeckt werde? Zwei Maschinen, die Vollkurve machen und ihre Oberseite zeigen, beantworten die Frage. Ich halte nochmals drauf, packe dann sofort zusammen und verschwinde. Niemand nimmt von mir Notiz, niemand ruft nach mir. Was jetzt noch passiert, will ich mir einfach anschauen und kehre auf die Abflugebene zurück. Dort haben sich Flughafenangestellte und Passagiere eingefunden, angelockt von dem Spektakel. Unter denen kann ich mich verstecken und zumindest noch ein paar Handyvideos drehen. Und schon kommt die Gelegenheit: drei MiG-21, flankiert von zwei Tejas und gefolgt vom Kunstflugteam Surya Kiran, das die indischen Farben hinter sich herzieht, fliegen über der Bahn an. Das wäre natürlich ein tolles Fotomotiv, aber Sicherheit geht jetzt vor. Wie alle anderen zücke ich das Handy und filme, wie die beiden Tejas nach oben steigen, während die MiGs und die Hawks des Kunstflugteams über die Bahn ziehen. Die MiG-21 kreisen dann auch über uns, bevor sie dann nacheinander zur Landung kommen. Auch das beobachte ich von meinem erhöhten Standort aus und spiele immer wieder mit dem Gedanken, doch noch zu fotografieren. Aber zum einen gibt es wirklich keinen unbeobachteten Ort, zum anderen wären die Ergebnisse das Risiko nicht wert: die Bahn ist weit weg und der Boden flimmert in der Hitze. Schließlich schaue ich der Vorführung von Surya Kiran zu und mache mich, als die zu Ende ist, befriedigt auf den Rückweg ins Hotel. Dort angekommen, übertrage ich meine Ausbeute gleich nach Hause - sicher ist sicher - und bin zufrieden und glücklich, da mein Minimalziel, fliegende MiG-21 auch im 32. Jahr in Folge zu sehen, erreicht ist. Der Donnerstag vergeht mit einem Museumsbesuch, ein wenig Shopping und Sightseeing - sofern bei 35° C überhaupt möglich - und dann ist der große Tag schon heran. Wg Cdr Singh hatte in seiner Einladungs-E-Mail (die hat mich ohne Probleme erreicht) die Koordinaten des Presseeingangs mitgeschickt. Das und die Tatsache, daß ich diese Koordinaten direkt in die Uber-App eingeben kann, erspart mir das ellenlange Palaver mit Taxifahrern, die kaum Englisch sprechen und ihre Stadt auch nicht wirklich kennen. Zügig und mit viel Zeitreserve geht es zum Zielort. Aus den letzten Metern baut sich aber nochmals ein Hindernis auf: einer der zahlreichen Posten, die alle paar Meter die Straße bewachen und die Besucher kontrollieren, ist der Meinung, daß ich wo ganz anders hinmüßte. Mein Brief vom Defence Advisor in Berlin mit vielen offiziellen Stempeln und nachdrückliche Forderungen meinerseits zeigen aber Wirkung. Kurze Zeit später rollen wir auf einen Parkplatz, wo an einem Tisch zwei Offiziere sitzen, hunderte von Badges vor sich. Hier sind wir richtig. Ich bezahle meinen Taxifahrer, nenne meinen Namen und habe schon den mir zugedachten Presseausweis umhängen. Das ging ja einfach! Schnell komme ich ins Gespräch mit den umstehenden, alles indische Luftfahrtenthusiasten und Spotter, die beim Ereignis dabei sein und schöne Bilder mitbringen wollen. Ich bin froh, daß die Mehrheit der "Medienvertreter" ähnliche Interessen hat wie ich, hatte ich doch die Sorge, mich möglicherweise ganz anders gearteten Ansprüchen der Tagespresse unterordnen zu müssen. Kurze Zeit später steigen wir auch schon in den angenehm klimatisierten Bus, der uns auf die Basis und zum Veranstaltungsort bringt. Das gestaltet sich zäh, denn große Mengen ans Fahrzeugen und Fußgängern sind auf dem Weg. Irgendwann sind wir drin und machen uns zu Fuß auf den Weg zu großen Zelten, in denen Büffets mit Sandwiches, Gebäck und Getränken aufgebaut sind. Essen kann ich nichts, dafür bin ich viel zu aufgeregt, aber trinken muß ich, denn es wird ein langer heißer Tag werden. Ich halte mich an die indischen Kollegen, denn die kennen sich aus und kennen auch viele der Militärs, die hier herumlaufen. Und als sich der erste Pulk auf den Wege macht - wohin auch immer - gehe ich mit. Kurze Zeit später stehen wir auf einem Podest für die Medien, unmittelbar vor den überdachten Tribünen für Besucher und Ehrengästen. Nicht weit entfernt stehen zwei MiG-21 - eine UM und ein Bison - mit kompletten Waffenspektrum. Natürlich sind die mein erstes Fotomotiv, leider gegen die Sonne, aber egal - Hauptsache ich bin hier. Der "Kampf mit dem Gegenlicht" wird den ganzen Tag bestimmen und eine richtige Kameraeinstellung werde ich nie finden, aber am Schluß zählt das Erlebnis. Die Wartezeit bis zum Start des Programms um 11 Uhr läßt sich gut mit Fotos des regen Flugbetriebs überbrücken. Zum einen landen und starten zahlreiche Luftwaffenmaschinen - Embraer ERJ, C-130 Hercules, ein Airbus, CASA C-295 - die offensichtlich Gäste absetzen. Zum anderen sind da ja auch noch die örtlichen Transportflieger mit ihren Il-76, C-17 und An-32, wovon eine der letzteren ebenfalls abhebt. Schließlich sind da die Soldaten einer Paradeeinheit, die das Werfen mit Ihren Gewehren üben - mit aufgepflanztem Bajonett! Dann klingelt mein Telefon. Wg Cdr Jaideep Singh ist dran und will wissen, wo ich denn wäre. Als ich erkläre, daß ich schon auf dem Platz bin, will er das erst gar nicht glauben. Offensichtlich überrascht ihn die reibungslose Organisation. Jedenfalls verabreden wir uns an meinem aktuellen Standort und kurze Zeit später stehe ich dem Sikh mit einem leuchtend roten Turban - er trägt heute Zivil statt Uniform - gegenüber und kann meiner Freude Ausdruck verleihen, an diesem Tag hier sein zu dürfen. Von ihm erfahre ich, daß ausgewählte indische Fotografen und die Ausländer - neben mir sind noch zwei Taiwanesen vor Ort - vom Dach des Towers aus fotografieren dürfen. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, weil der Tower zwar einen tollen überblick bietet, aber auch deutlich weiter weg von der Bahn ist als das Fotografenpodest. Am Schluß entscheide ich mich aber für diesen exklusiven Standort. Bis wir uns auf den Weg nach oben machen, ist noch Gelegenheit, den Interviews zuzuschauen, die die indische Presse mit MiG-21-Veteranen führt, so mit Air Commodore a.D. SS Tyagi, der auf rekordverdächtigen 4306 Flugstunden und 6316 Flügen auf der MiG-21 zurückblicken kann. Oben auf dem Towerdach - ohne Geländer und Absperrungen, worauf uns die Gastgeber immer wieder hinweisen - bietet sich ein toller überblick. Neben der Handvoll Fotografen sind auf dem Dach nur noch ein paar Offiziere der Towerbesatzung und einzelne Soldaten einer Spezialeinheit, die uns freundlich begrüßen. Wie die es in ihren offensichtlich nicht sehr luftigen und bis oben geschlossenen Kampfanzügen aushalten, ist mir ein Rätsel. Nur mit einer dünnen Jeans und einem Leinenhemd bekleidet, bin ich schon klatschnaß geschwitzt. Dann ist der Zeitpunkt des Programmbeginns heran. Fallschirmspringer des IAF-Fallschirmteams "Akash Ganga" fallen vom Himmel - aus meiner Sicht wortwörtlich, denn ich habe nichts von ihrem Absetzflugzeug bemerkt, da mein Blick die ganze auf die MiG-21 auf den Abstellflächen links und rechts Bahn konzentriert war. Dort ist jetzt Bewegung. Techniker laufen hin und her, schließlich rollen die Maschinen zur Bahn. Kaum sind die Fallschirmspringer vor der Tribüne gelandet, rollt die erste Maschine zum Start. Der Chief of Air Staff (CAS) der Indian Air Force, Air Chief Marshal Amar Preet Singh, läßt es sich nicht nehmen, die Luftparade anzuführen und startet zuerst. Ihm folgen paarweise sechs weitere Maschinen. Wie immer, wenn MiG-21 fliegen, bin ich aufgeregt und nicht jedes Bild gelingt. Aber ich mache so viele, daß sicher ein paar gute Fotos dabei sind. Das große Problem ist das Gegenlicht. Blende hoch, Blende runter - in der Vorschau sieht keine Einstellung wirklich gut aus. Die MiG-21 fliegen davon und auf der Fläche vor den Tribünen zeigen die Paradesoldaten ihre spektakuläre Exerziershow. Die Gewehre fliegen und kreisen - eindrucksvoll, vor allem wenn man bedenkt, daß es die heutige Bundeswehr bei ihren seltenen öffentlichen Auftritten kaum schafft, ein Dutzend Gewehre in eine Linie zu bringen. Als die Soldaten abmarschieren, steigt die Spannung. Jetzt kommen die MiGs aus Osten. Die erste Formation kenne ich: drei Maschinen, wovon eine, gesteuert vom CAS, nach oben davonzieht. Diesmal sind die Maschinen viel näher als im Training, allerdings ist der Kontrast gegen Sonne und Dunst auch viel geringer. Und schon kommt die Solomaschine zur Landung. Von oben ist der Kontrast ein wenig größer, aber das Gegenlicht verhindert, daß das Seitenleitwerk in indischen Farben seine volle Wirkung entfaltet. Die indischen Kollegen weisen mich darauf hin, was als nächstes folgt und was ich beim Training durch meinen Standortwechsel verpaßt hatte. Zwei Jaguar "greifen den Flugplatz an" und werden von den MiGs abgefangen. Da sind sie auch schon und auch schon wieder weg. Die MiGs sehe ich nur aus dem Augenwinkel (und entdecke erst später auf den Fotos, daß ich sie im Anflug erwischt hatte). Die Maschine des CAS ist zwischen den Transportern westlich von uns zum Stehen gekommen und obwohl die Entfernung recht groß ist, scheint die Sonne von der richtigen Seite auf das Flugzeug, womit das Bild gleich ganz anders aussieht. Dann naht bereits die große Abschiedsformation: drei MiG-21, flankiert von zwei LCA Tejas und gefolgt von den neun BAe Hawk von Surya Kiran, die die indischen Farben an den Himmel malen. Die Tejas steigen in den Himmel, die MiGs lösen die Formation auf, kommen einzeln zur Landung und rollen ans westliche Bahnende, wo sie verharren. Auftritt Surya Kiran: die rot-weißen Hawks heben sich viel besser gegen den Himmel ab als die grauen MiGs. Und da sie bei ihren Figuren ab und zu auch nicht im vollen Gegenlicht fliegen, bietet sich das eine oder andere schöne Motiv. Während die Hawks zur Freude der Zuschauer ihre Darbietung mit einem Herz am Himmel beschließen, sind an der Stichbahn vor der Tribüne zwei Feuerwehrfahrzeuge aufgefahren. Als das Kunstflugteam verschwunden ist, beginnen die MiGs, paarweise über die Bahn Richtung Tribüne zu rollen. Vor der Tribüne biegen sie auf die Stichbahn und rollen unter dem Wassersalut der Feuerwehr bis unmittelbar vor die Zuschauer, wo sie einen Halbkreis bilden. Auf Kommando werden die Triebwerke abgestellt, die Piloten steigen aus und machen dem Verteidigungsminister und dem CAS Meldung. Damit ist der 62 Jahre währende Einsatz der MiG-21 bei der IAF Geschichte. Wir verlassen das Towerdach und machen uns auf den Weg zur Abstellfläche vor den Tribünen, die jetzt von Zuschauern geflutet wird, die alle zu den MiG-21 streben. Mit Bildern der Maschinen wird es wohl nichts werden. Aber egal, auch hier zählt das Erlebnis. Zumindest die beiden ausgestellten Maschinen mit Bewaffnungspalette sind durch Absperrbänder von den Zuschauern "geschützt" und bilden ein schönes Motiv, ebenso die darum aufgereihten Waffen einschließlich der mit Granatpatronen und Gurtgliedern gelegten Beschriftung "MiG-21 - 1963 - 2025". Unzählige frühere und heutige Piloten, Techniker und ihre Angehörigen, offizielle Gäste und Besucher nutzen die Gelegenheit, sich mit dem bekanntesten Flugzeugmuster der IAF fotografieren zu lassen. Und ich natürlich auch. Schade nur, daß die Cockpits tabu sind und es auch kaum gelingt, die Maschinen aus dem Flugprogramm ohne Personen im Vorder- oder Hintergrund zu fotografieren. Aber egal, dafür ist es eine außerordentlich stimmungsvolle Veranstaltung. Unsere Begleiter versuchen immer wieder, uns zum Bus zu treiben, mit der Ankündigung, man hätte in der Offiziersmesse das Mittagessen für uns vorbereitet. Aber da bin ich mir mit meinen indischen Kollegen einig: wer braucht schon etwas zu essen, wenn man MiG-21 hautnah erleben kann. Irgendwann haben aber doch alle ihre Bilder im Kasten und lassen sich erweichen, in den Bus zu steigen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Offiziersmesse und angesichts der dort aufgebauten Pfannen mit wohlriechenden Speisen und vielen Getränken wird allen klar, wie hungrig und durstig sie doch waren. Im Tausch gegen unsere Presseausweise erhalten wir nach dem Essen ein tolles Abschiedspräsent: eine Tasche, gefüllt mit einer Holztafel zur indischen MiG-21-Geschichte, Flaschenöffner, Gedenkmedaille, Anstecker und Krawattennadel - alles im MiG-21-Design. Der Bus bringt uns nach draußen, ein Taxi mich zurück ins Hotel. Für den Heimflug am nächsten Morgen muß ich früh aufstehen, in Delhi habe ich viele Stunden Aufenthalt, in Frankfurt landen wir verspätet und die Gepäckausgabe dauert ewig. Aber das ist alles völlig nebensächlich: ich war beim Abschied von den indischen MiG-21 dabei und diese Erinnerung bleibt.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||